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Das Reichssippenamt. Eine Institution nationalsozialistischer Rassenpolitik

Diana Schulle

ISBN 978-3-89722-672-2
380 pages, year of publication: 2001
price: 40.50 €

Rezensionen:

Schulles vielschichtige Befunde zur rechtlichen Institutionalisierung der nationalsozialistischen Segretationspolitik machen die Studie insgesamt (auch) zu einer exemplarischen Untersuchung zur Rechts(setzungs)praxis im NS-Staat." Dr. jur. Michael Wagner-Kern in StAZ Das Standesamt 5/2002

"Diana Schulles Studie leistet eine lobenswerte Grundlagenarbeit, die die Erforschung der NS-Rassenpolitik in ihrer Komplexität bereichert und zugleich Raum für weitere Studien zum Thema läßt." Thomas Pegelow in H-Soz-Kult. 4.1.2002

Zusammenfassung:

Kaum eine rassenpolitisch tätige Organisation fand bislang bei der Erforschung des Nationalsozialismus so wenig Aufmerksamkeit wie das "Reichssippenamt". Ältere erinnern sich, dass es einen "Ahnenpass" gab, in dem man seine "arische Herkunft" bestätigt bekam, wenn man die entsprechenden Unterlagen vorgelegt hatte. Doch was tun, wenn man diese Unterlagen und Urkunden nicht hatte? Wer war dafür zuständig? Erstmals wird in diesem Buch näher untersucht, welchen Beitrag Standesbeamte und Genealogen zur Rassenpolitik der Nationalsozialisten und damit zur Massenvernichtung der Juden geleistet haben.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Biologisierung der Genealogie, Archiv für berufsständische Rassenstatistik, Die NS-Auskunft bei der Reichsleitung der NSDAP, Der Sachverständige für Rassenforschung beim Reichsministerium, Die Reichsstelle für Sippenforschung, Zusammenarbeit mit Sippenforschern, Kirchenbehörden und Standesbeamten, Das Reichssippenamt

Keywords:
  • Nationalsozialismus
  • Rassenpolitik
  • Standesamt
  • Ahnenpass
  • Genealogie

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