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Anorexia nervosa und subjektive Krankheitstheorien.
Was sehen (ehemals) magersüchtige Frauen als Ursachen für ihre Erkrankung?

Annemarie Rettenwander

ISBN 978-3-8325-0822-7
2. Auflage, 258 pages, year of publication: 2005
price: 40.50 €
Die Dissertation "Anorexia nervosa und subjektive Krankheitstheorien. Was sehen (ehemals) magersüchtige Frauen als Ursachen für ihre Erkrankung?" von Annemarie Rettenwander ist mit dem renommierten Dr. Maria Schaumayerpreis ausgezeichnet worden. Die Dr. Maria Schaumayer Stiftung unterstützt und fördert die Karriere von Frauen in der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Rezensionen:

"Rettenwander hat 33 Frauen, die Magersucht haben oder hatten, nach den vermeintlichen Ursachen ihrer Erkrankung gefragt... Die Autorin stellt Zitate aus ihren Interviews denen von Wissenschaftlern gegenüber, was die distanziert-sachliche Analyse um den menschlich-emotionalen Aspekt erweitert." Maja Langsdorff in: Psychologie Heute, Oktober 2005, S.71

"Dieses Buch ist ein überaus intelligentes! Nicht nur, dass es äußerst aufschlussreiche Erörterungen über ein zunehmendes psychosoziales Problem zu Tage fördert, macht es vor allem Mut und bringt Hoffnung für von Ess-Störungen betroffene Frauen. Die Selbstverstümmelung kann aufgegeben werden. Der Hunger kann ein Ende haben, wenn er auf den Ebenen gestillt wird, die unterernährt und am Verhungern waren und sind." die Standard.at; Freitag, 19. August 2005

Zum Inhalt:

Bereits Fritz Heider hat vorgeschlagen, Psychologen sollten - anstatt eigene Theorien vorzustellen - den Theorien derer Gehör schenken, die sie untersuchen. Sein grundlegendes Argument war, dass Menschen nach ihren eigenen Überzeugungen bezüglich der Ursachen und Wirkungen ihres Verhaltens handeln und nicht nach den Überzeugungen von Freud, Skinner oder sonst jemandem. Bei der Lektüre der Flut an Literatur zum Thema Magersucht fällt auf, dass zur Frage nach den Ursachen für diese Erkrankung meist entweder Fachleute wissenschaftlich publizieren oder (ehemals) betroffene Frauen ihre Erlebnisse und Gedanken in Buchform veröffentlichen. Selten kommt es jedoch vor, dass in wissenschaftlichen Studien der Fokus darauf gerichtet wird, was die Frauen selbst über die Ursachen ihrer Erkrankung denken. Es scheint fast so, als würden Wissenschaftler und Betroffene getrennt voneinander ihr Dasein fristen. Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, beide Sichtweisen zu vereinen.

Das Buch richtet sich an Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, in der Krankenpflege tätige Personen und andere Berufsgruppen, die sich mit der Behandlung magersüchtiger Frauen beschäftigen. Nicht zuletzt wendet sich dieses Buch auch an Betroffene.

MMag. Dr. Annemarie Rettenwander ist Psychologin und Erziehungswissenschaftlerin. Sie arbeitet als Universitätsassistentin im Fachbereich Allgemeine Psychologie am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck/Österreich. Daneben ist sie als klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin und Supervisorin in freier Praxis tätig.

Homepage der Autorin: http://www.psychologie-und-gesundheit.at

Keywords:
  • Magersucht
  • Essstörungen
  • klinische Psychologie
  • Psychosomatik
  • Psychotherapie

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