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Lebensthemen und deren affektive Regulation in der Biographiekonstruktion depressiver Patienten

Philipp Hammelstein

ISBN 978-3-8325-0097-9
180 pages, year of publication: 2003
price: 40.50 €
Unabhängig von der theoretischen Orientierung sind Therapeuten in der Psychotherapie jederzeit konfrontiert mit Erzählungen über biographische Erfahrungen ihrer Patienten. Dabei haben sich zwei Forschungsstränge in den letzten zwanzig Jahren herausgebildet, die den Bereich der autobiographischen Erinnerungen bzw. deren narrativer Ausgestaltung betreffen. Der Autor zeichnet die Konzepte dieser beiden Forschungsrichtungen, der autobiographischen Gedächtnisforschung einerseits und der narrativen Psychologie andererseits, nach und zeigt, inwieweit die jeweiligen Forschungsbefunde zum Verständnis depressiver Erkrankungen genutzt werden können. Dabei werden die beiden Forschungsrichtungen über das eingeführte Konzept der Lebensthemen miteinander verbunden. Weiterhin wird mit dem "Interview zur Retrospektiven Erfassung von Lebensthemen" (IREL) ein Verfahren vorgestellt, das es erlaubt, Lebensthemen und ihre affektiven Bedeutungen psychometrisch zu erfassen.

Im zweiten Teil der Arbeit werden zwei empirische Studien vorgestellt. In der ersten Studie wird das IREL hinsichtlich der klassischen Gütekriterien überprüft. Die zweite Untersuchung stellt den Einsatz des IREL im klinischen Kontext dar: Es werden Lebensthemen und deren affektiven Bedeutungen von depressiven Patienten und gesunden Probanden miteinander verglichen. Die Besonderheiten der biographischen Konstruktion depressiver Patienten werden aufgezeigt und vor dem Hintergrund der vorgestellten theoretischen Modelle diskutiert.

Dr. Philipp Hammelstein, Psychologischer Psychotherapeut, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Klinische Psychologie der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf.

Keywords:
  • Lebensthemen
  • Depression
  • Autobiographisches Gedächtnis
  • Narrative
  • Emotion

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