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Management + Innovation

Energieeffizienz

Heft 2/2014, 75 Seiten
Preis: 34.00 €

Editorial:

Der wohl größte Erfolgsfaktor für das Gelingen der Energiewende ist die Steigerung der (Gebäude-)Energieeffizienz. über das, was dringend getan werden muss, um diesen "schlafenden Riesen" endlich zu wecken, haben wir einleitend mit Stefan Röder diskutiert. Ein in diesem Kontext sehr wichtiger Aspekt sind Möglichkeiten zur Speicherung selbsterzeugten Stroms für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Hierfür eignen sich sogenannte Hausspeicher. Markus Graebig, Georg Erdmann und Stefan Röder stellen ein Modell zur ökonomischen Bewertung von Hausspeichern vor, skizzieren mögliche Geschäftsmodelle und leiten Wertversprechen zur Vermarktung dezentraler Hausspeicherlösungen ab. Gerade die deutschen Energieunternehmen können vom Konzept des Corporate Venturing als Innovationsbeschleuniger - Thema des Beitrags von Sabine Ohse, Maximilian Maier und Alexander Brem profitieren, um sich noch schneller und besser auf die Marktdynamik im Zuge der Energiewende einzustellen. Die Rubrik Innovation wird von Arndt Lautenschläger und Heiko Haase eingeleitet, die sich der Wirkungsanalyse von Businessplan-Wettbewerben - hier am Beispiel Thüringens - widmen. Iris Hausladen zeigt anschließend, wie logistische Potenziale auch im boomenden Health-Care-Sektor bereits im F&E-Stadium erschlossen werden können. Innovation ist auch das Oberthema des Meinungsspiegels von Gerhard H. Schlick, der die Evidenz-Beurteilung von Innovationen diskutiert - ein Thema, dass vor dem Hintergrund knapper Ressourcen auch für die Energiewirtschaft zunehmend überlebenskritisch ist. Wie immer wagen wir in der Rubrik Global View den Blick über den Tellerrand. Dieses Mal mit zwei Beiträgen von Marco Wölfle. Gegenstand des ersten Beitrags sind Informationsmaße und ihre Wirkmächtigkeit unter verschiedenen Marktgegebenheiten. Im zweiten Beitrag setzt sich Marco Wölfle kritisch mit der in Deutschland intensiv diskutierten Mietpreisbremse auseinander.