
Ad fontes. Die Entstehung der Naturwissenschaften im Blick auf Leibniz
Hartmut Hecht
ISBN 978-3-8325-5993-9
474 Seiten, Erscheinungsjahr: 2025
Preis: 57.00 €
Ad fontes. Die Entstehung der Naturwissenschaften im Blick auf Leibniz
Rezension: "To conclude, in my opinion, this book serves best as an
introduction to the convoluted creation of the edifice of
the exact sciences during the seventeenth and eighteenth
centuries, emphasizing Leibniz’s argument with Newton
on the basic principles and the ensuing synthesis of their
ideas. Given Leibniz’s wide-ranging scientific interests,
numerous topics are covered that at a first glance seem
detached, but in the long run, they turn out to be con-
nected via an invisible Ariadne’s thread, which gradually
discloses the outline of a premodern scientific outlook.
In the case of Leibniz’s dynamics and the formulation of
the principle of conservation of living and dead force,
deep-seated cognitive patterns and prejudices had to be
overcome. Today, the lofty metaphysical theories, pains-
takingly erected to justify the concepts and principles of
mechanics, have been rephrased by elegant mathemati-
cal theorems derived from the translational invariance of
physical laws.” Johan C.-E. Stén; In: The Mathematical Intellegencer, Juni 2026, S.285 ff - online first, https://link.springer.com/article/10.1007/s00283-026-10536-z?, Datum des Zugriffs: 30.9.2026 Inhalt: Die Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte lebt von ihren Quellen. In diesem Buch sind es die naturwissenschaftlichen und technischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz, die als Teil des Leibniz-Nachlasses seit 2009 in der Akademie-Ausgabe publiziert werden. Sie sind hier erstmals Gegenstand von Überlegungen zu ihrer systematischen Bedeutung für Leibniz' Denken und Handeln, und sie bieten überraschende Einsichten in die Entstehungsgeschichte und die Verlaufsformen der Bildung seines Wissenschaftskonzepts.
Erörtert werden u. a. die Bedeutung der Empirie für Leibniz' System sowie die unterschiedlichen Dimensionen, in denen er einen Begriff der Erfahrungswissenschaft entfaltet, der in dem berühmten Diktum theoria cum praxi seinen authentischen Ausdruck findet.
Vor diesem Hintergrund wird die bislang weitgehend unterschätzte Bedeutung Leibniz' für die Entstehung der Naturwissenschaften thematisiert. Es wird — bezogen auf die wissenschaftlichen Grundlagendiskussionen der Zeit — das Verhältnis zwischen Newton und Leibniz analysiert und gezeigt, wie beide, Newton und Leibniz, auf komplementäre Weise dem Prozess der Entstehung der Naturwissenschaften im 17./18. Jahrhundert die entscheidenden Impulse gaben.








