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Erdbeben im antiken Mittelmeerraum und im frühen China. Vergleichende Analyse der gesellschaftlichen Konstruktion von Naturkatastrophen bis zum 3. Jahrhundert n. Chr.

Justine Walter

ISBN 978-3-8325-4977-0
301 Seiten, Erscheinungsjahr: 2019
Preis: 49.00 €
Rezension: "Der zentrale Reiz des Buches liegt in der Erweiterung des gerade mit Blick auf die Vormoderne immer noch stark eurozentrischen Bildes um die asiatische Perspektive.Sehr gelungen erscheint dabei das systematische Arrangement des Stoffes, das nach sinnvollen und gut nachvollziehbaren Kriterien erfolgt." Jonas Borsch, Bern, In: Historische Zeitschrift, Band 311 2020, S. 705 ff

Inhalt: Bis heute können Erdbeben nicht exakt vorhergesagt werden. Sie stellen deshalb eine besondere Herausforderung für jede Gesellschaft dar - in Geschichte und Gegenwart. Dabei unterscheiden sich Wahrnehmungen, Interpretationen und Bewältigungsstrategien in verschiedenen Kulturkreisen und verschiedenen Epochen zum Teil erheblich voneinander.

Mittels einer historischen Diskursanalyse werden die in griechischen, lateinischen und frühchinesischen Quellen aufgezeichneten Wahrnehmungen, Interpretationen und Maßnahmen zur Bewältigung von Erdbeben im antiken Mittelmeerraum und im frühen China untersucht. Anschließend werden die für beide Regionen gewonnenen Erkenntnisse vergleichend gegenübergestellt. Dadurch wird zum einen ein besseres Verständnis der frühen Kulturen im Mittelmeerraum und Ostasien möglich. Zum anderen können so Anregungen für mögliche Strategien und Konzepte im Umgang mit Naturkatastrophen in Gegenwart und Zukunft bereitgestellt werden.

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Leseprobe (PDF)

Keywords:

  • Erdbeben
  • Umweltgeschichte
  • Antike
  • China
  • Diskursanalyse

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