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Standortwahl deutscher Mittelständler in der VR China und Maßnahmen chinesischen Standortmarketings aus spieltheoretischer Sicht

Zhen Li

ISBN 978-3-89722-456-8
240 Seiten, Erscheinungsjahr: 2000
Preis: 40.50 €

Zusammenfassung des Buches:

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der Standortwahl deutscher Mittelständler in China sowie deren Bedeutung für das auf solche Mittelständler hin orientierte Standortmarketing. Als Nebenziel kann Hilfe zur Vorbereitung der Standortwahl innerhalb Chinas für die ausländischen (und selbstverständlich zuerst die deutschen) Mittelständler gegeben werden, weil die gute Bedienung der Anzuwerbenden auch in das eigene Interesse der Werbenden fällt.

Um die Standortwahl der deutschen Mittelständler in China darzustellen, versetzt man sich am besten in die Rolle solcher Akteure. Das Geschäftsleben für die deutschen Mittelständler ist gleichzeitig Kooperation und Konkurrenz, nämlich "Coopetition" (Zusammensetzung der englischen Worte Cooperation und Competition). Ein auf deutsche Mittelständler hin orientiertes Standortmarketing ist auch von "Coopetition" geprägt. Die Spieltheorie zeigt sich geeignet für die Beschreibung einer Coopetition.

In dieser Arbeit werden die wesentlichen Begriffe für eine spieltheoretische Betrachtung im allgemeinen vorgestellt. Es bezieht sich hauptsächlich auf die von Adam M. Brandenburger und Barry J. Nalebuff (1996) formulierte Idee, die nach Ansicht des Verfassers für die Aufgabe dieser Arbeit besonders geeignet ist, und zwar mit fünf Grundelementen in jedem Spiel: Spieler, Mehrwerte, Regeln, Taktiken und Spielraum.

Die Eigenschaften der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft werden anhand von Beispielen der deutschen KMU anschließend analysiert. Danach stehen die Auseinandersetzungen über die Fragen der Internationalisierung von KMU im Vordergrund.

Die Internationalisierung in Form einer (eventuellen) Direktinvestition wirft für jedes KMU als erstes die Frage nach einer Orientierung über den ausländischen Standort auf. Nach Meinung des Verfassers muß eine auf ausländische, mittelständische Investments ausgerichtete Werbestrategie für die vorsichtigsten Mitspieler vorbereitet werden, wenn sie wettbewerbsfähig und erfolgreich sein soll. Deshalb beschäftigt die Arbeit sich weiter mit der Forschung, wie sich ein solcher vorsichtiger Mittelständler bei seiner Standortwahl (vermutlich) verhält. Zuerst wird die übliche Vorgehensweise bei der internationalen Standortwahl der mittelständischen Direktinvestitionen basierend auf den deutschen Beispielen abgebildet. Danach wird Schritt für Schritt erörtert, wie die Standortwahl vor sich geht, wie die spieltheoretischen Elemente in den einzelnen Schritten der Standortwahl erscheinen und wie sie von den mittelständischen Unternehmern manipuliert werden könnten.

Auf dieser Basis zeigt diese Arbeit, wie die deutschen Mittelständler sich bei der regionalen Standortwahl in China spieltheoretisch gesehen verhalten. Große Aufmerksamkeit wird auch auf die spieltheoretische Erklärung des Verhaltens der deutschen Mittelständler beim größeren Spiel dem China-Geschäft als ganzem, von dem die regionale Standortwahl nur ein Teil ist (und sein soll) verwandt.

Basierend auf den obigen Kenntnissen faßt die Arbeit am Ende die wichtigsten Hinweise für die Maßnahmen des auf deutsche Mittelständler hin orientierten Standortmarketings zusammen. Dabei wird eine Strategie des Standortmarketings für die Regionen in Mitte-Westchina, nämlich Einbeziehung mehrerer Spieler ins Spiel, ausführlich erörtert. Einige wichtige Maßnahmen, die ein wettbewerbsfähiges Standortmarketing, das spezifisch auf den deutschen Mittelständlern orientiert ist, fördern können, werden vorgestellt.

Keywords:
  • internationale Standortwahl der Direktinvestitionen
  • kleine und mittlere Unternehmen
  • spieltheoretische Anwendung
  • Standortmarketing
  • Raumordnung und Raumplanung

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