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Imitation und ideomotorische Kompatibilität

Marcel Braß

ISBN 978-3-89722-418-6
106 Seiten, Erscheinungsjahr: 2000
Preis: 40.50 €
Abstrakt:

Jedem, der schon einmal versucht hat sich eine Sportart anzueignen, die komplizierte Bewegungsabfolgen erfordert, wird der Nutzen des Imitierens geläufig sein. Wir sind so mit dieser Verhaltenstechnik vertraut, daß die Frage, wie Imitation überhaupt möglich ist, auf den ersten Blick überflüssig erscheint, da die Antwort doch auf der Hand liegt: Man tut, was man sieht. Erst bei einer genaueren Betrachtung dieser Aussage erschließt sich ihre fehlende Plausibilität. Bei der Beobachtung einer Handlung sieht man nicht die Muskelbewegungen, die notwendig sind, um die entsprechende Handlung auszuführen. Wie sind wir dann aber in der Lage, die wahrgenommene Handlung in einen motorischen Akt zu überführen?

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die funktionalen Mechanismen zu untersuchen, die der visuo-motorischen Transformation zugrunde liegen. Hierbei wurde eine Interpretation des Transformationsproblems entwickelt, die auf der Annahme basiert, daß Imitation durch eine direkte Abbildung der beobachteten Handlung auf eine motorische Repräsentation erfolgt (direkte-Abbildungshypothese). Diese Annahme wurde in einer Reihe von Reaktionszeitexperimenten getestet. Die vorliegenden Befunde unterstützen die direkte Abbildungshypothese und werden zu anderen neuro-kognitiven Befunden in Beziehung gesetzt.

Keywords:
  • Imitation
  • Experimentalpsychologie
  • Handlungssteuerung
  • Wahrnehmung und Handlung
  • ideomotorisches Prinzip

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