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Systemsymbiose

Richard Reich

ISBN 978-3-8325-3400-4
247 Seiten, Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 49.00 €
Mit "Systemsymbiose" hält die Strukturökonomie Einzug in die Welt der modernen Volkswirtschaftslehre. Dazu wird zunächst den Grundlagen der Konsumtheorie auf den Zahn gefühlt mit dem Ergebnis, dass die ordinale Nutzentheorie zwar durchaus ein Kann aber keineswegs ein Muss ist für die neoklassische Mikroökonomie. Weitere spannende Aspekte wie die Idee der Budgetierung und das minimale Nutzenkonzept setzen neue Akzente im Bereich der Konsumtheorie.

Hernach werden die Grundlagen der neoklassischen Mikroökonomie hinterfragt. Es zeigt sich, dass die Überschneidung von Angebot und Nachfrage zu fehlerhafter Mengenäquivalenz im Gleichgewichtsfall führt. Damit wird die Mikroökonomie komplett widerlegt - doch der Verlust ist gering, denn auch das Wettbewerbsmodell der Mikroökonomie wird untersucht. Hier zeigt sich, dass die Mikroökonomie seit Anbeginn nicht vollständige Konkurrenz sondern vollständige Kooperation unterstellt.

Die fehlerhafte Mengenäquivalenz und das verzerrte Wettbewerbsbild machen sodann beide ein neues mikrofundiertes Standardmodell notwendig. In den Grundlagen der Strukturökonomie wird deshalb ein solches entwickelt. Das zentrale Ergebnis der mit diesem Modell aufkommenden Strukturökonomie aber lautet: Gleichgewicht ist eher ein Zufall und keineswegs das Ergebnis von Angebot und Nachfrage.

In Angewandte Strukturökonomie schließlich wird untersucht, wie sich dieser Zufall gezielt herbeiführen lässt - und das ist keine leichte Aufgabe. Zum Ende des letzten Teils bleibt die Erkenntnis, dass nur ein Zusammenwirken teilweise diametral entgegengesetzter Steuerungsmechanismen - dass nur eine Systemsymbiose - eine Volkswirtschaft stabilisieren und krisensicher gestalten kann.

Mit dem vorliegenden vierteiligen Werk wird die Welt der Volkswirtschaftslehre gründlich auf den Kopf gestellt. Den dazu nötigen Abstand von eingefahrenen Denkmustern gewann der Autor, Richard Reich (geb. 1985), durch das vorangegangene und erfolgreich abgeschlossene Studium des Bauwirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. In 2010 begann sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin.

Keywords:
  • Strukturökonomie
  • Widerlegung der Neoklassik
  • dynamische Verzinsung
  • Gewinnquotenbeschränkung
  • das minimale Nutzenkonzept

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