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Fahrlässige Tötungen als Straftat und das Erfordernis des spezifischen Gefahrrealisierungszusammenhangs bei den todeserfolgsqualifizierten Delikten - Überlegungen de lege lata und de lege ferenda -

Johannes Lohmeyer

ISBN 978-3-8325-2830-0
200 Seiten, Erscheinungsjahr:
Preis: 36.50 €
Nicht nur in der juristischen Ausbildung, sondern auch in der Alltagspraxis der Strafgerichte spielen Probleme der erfolgsqualifizierten Delikte eine nicht unerhebliche Rolle. Weder der Rechtsprechung noch der Literatur ist es bislang gelungen, ein in jeder Hinsicht überzeugendes Gesamtkonzept auch nur der todeserfolgsqualifizierten Delikte zu entwickeln. Die Arbeit befasst sich mit den Problemfeldern der letztgenannten Deliktgruppe und analysiert darüber hinaus kritisch die Fahrlässigkeitsstrafbarkeit im StGB. Dabei befasst sich der Autor zum einen mit der unteren Grenze strafbaren Verhaltens und einer sachgerechten Entkriminalisierung bei zu geringfügigem personalen Fehlverhalten. Des weiteren kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass die fahrlässige Tötung durch einen als Verbrechenstatbestand ausgestalteten Qualifikationstatbestand der "Leichtfertigen Tötung" zu ergänzen ist, um eine Lücke im gegenwärtigen System der Tötungsdelikte zu schließen. Nach der vorgestellten Konzeption besteht sodann auch kein Bedarf mehr für die seit jeher problematischen todeserfolgsqualifizierten Delikte, da deren Abschaffung durch die Regeln der Idealkonkurrenz zwischen Vorsatztat und leichtfertiger Tötung angemessen aufgefangen wird.

Das dabei entstandene umfassende Reformkonzept weist der Fahrlässigkeitsstrafbarkeit und speziell den fahrlässigen Tötungen einen dem Gewicht dieser Delikte angemessen Platz im Strafgesetzbuch zu.

Keywords:
  • Fahrlässige Tötung
  • Körperverletzung mit Todesfolge
  • Leichtfertige Tötung
  • Entkriminalisierung
  • Leichtfertigkeit

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