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Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Handels- und Steuerbilanz von kleinen und mittleren Unternehmen

Jörg Kroschel, Jenny Richter

ISBN 978-3-8325-2422-7
80 Seiten, Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 23.00 €
Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist die wohl größte Reform des Handelsbilanzrechts seit dem Bilanzrichtliniengesetz 1985 in Kraft getreten. Zahlreiche Ansatz-, Ausweis- und Bewertungswahlrechte sind geändert bzw. aufgehoben worden. Die Änderungen sind grundsätzlich erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31.12.2009 beginnen, d.h. bei kalenderjahrgleichem Geschäftsjahr für den Jahresabschluss zum 31.12.2010.

Durch das BilMoG soll die Aussagefähigkeit des handelsrechtlichen Jahresabschlusses verbessert werden. Dafür ist ein weitgehend wahlrechtsfreies Rechnungslegungssystem erforderlich. Allerdings wurden zwar einerseits viele Wahlrechte aufgehoben (z.B. Aufwandsrückstellungen), auf der anderen Seite wurden aber auch neue geschaffen (z.B. Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände).

Die Annäherung an die internationalen Rechnungslegungsvorschriften ist mit dem BilMoG in großem Umfang gelungen. Die einzelnen Änderungen zeigen eine klare Orientierung der handelsrechtlichen Rechnungslegung an den IFRS. Offen bleibt jedoch, ob das HGB-Recht mittel- oder langfristig eine nationale und kostengünstigere Alternative zu den IFRS darstellen wird, oder ob es sich nur um einen Zwischenschritt auf dem Weg zur Übernahme der IFRS handelt.

Keywords:
  • Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
  • BilMoG
  • Handelsbilanz
  • Handelsrecht
  • Steuerbilanz

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