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Rezipientenbewusstsein in der schriftlichen Kommunikation. Zum Einfluss metakognitiver Prompts auf den Revisionsprozess

Wissensprozesse und digitale Medien, Bd. 13

Petra Schulte genannt Löbbert

ISBN 978-3-8325-2369-5
236 pages, year of publication: 2010
price: 40.50 €
Texte so zu schreiben, dass sie für den Leser verständlich sind ist auch für erfahrene Schreiber eine große Herausforderung. Wenn dazu noch Fachwissen in eine für Laien verständliche Form verfasst werden soll, stehen Fachexperten vor einer großen Herausforderung. Mit dieser Arbeit wird ein Beitrag zu Fördermöglichkeiten solcher Kommunikationssituationen vorgelegt. Dabei werden kommunikationspsychologische und psycholinguistische Ansätze um die Erkenntnisse der psychologischen Schreibforschung ergänzt. Diese Arbeit versucht, die beiden relevanten Forschungsstränge miteinander zu verbinden und fokussiert dabei auf die zentrale Rolle des Rezipienten bei der Formulierung schriftlicher Erklärungen und den Einfluss, den das Rezipientenbewusstsein auf das Schreiben beziehungsweise Revidieren von Texten hat.

In dieser Arbeit werden dabei erstmalig unterschiedliche Ausmaße des Rezipientenbewusstseins zu den verschiedenen Phasen des Schreibens untersucht, um ein differenzierteres Bild über die Rolle des Rezipienten bei dem Verfassen von Texten zu bekommen. Mit dem Concept Revision Tool wird schließlich eine Software vorgestellt, die durch metakognitiven Prompting zu verbesserten Revisionen der Texte führen soll. Diese Arbeit zeigt also eine konkrete Schreibunterstützung auf, die bei unterschiedlichen Schreibszenarien genutzt werden kann und ganz konkret für den Kontext der netzbasierten Experten-Laien-Kommunikation getestet wird. Zudem liefert diese Arbeit theoretische Erkenntnisse zur Rolle des Rezipienten beim Schreiben und Revidieren von Texten.

Keywords:
  • Schreibförderung
  • Rezipientenbewusstsein
  • Revisionsprozesse
  • Metakognitives Prompting
  • Experten-Laien-Kommunikation

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