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Kriminalpraevention in Wohnhochhausquartieren am Beispiel der chinesischen Grossstadt Tianjin

Meimei Shen

ISBN 978-3-8325-2357-2
250 Seiten, Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 38.50 €
Die Großstädte in China erleben neben dem wirtschaftlichen Wachstum auch einen starken gesellschaftlichen Wandel. Seit der Reform der 1980er Jahren nehmen die Kriminalitätsprobleme in den großstädtischen Räumen in China stetig zu. Der beschleunigte und massive Bau von Wohnhochhäusern ist ein unübersehbares modernes Phänomen in der aktuellen Stadtentwicklung chinesischer Großstädte.

Da bestimmte Baustrukturen die Häufung von Delikten begünstigen bzw. hemmen können und sich darüber hinaus negativ bzw. positiv auf das Sicherheitsgefühl der Menschen auswirken, müssen nunmehr die chinesischen Megacities wie z.B. Tianjin neue Strategien der Kriminalpolitik und Präventionskonzepte entwickeln, um die objektive Sicherheitslage und das persönliche Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger positiv zu beeinflussen. Diese Situation gibt der Kriminalgeographie eine neue gesellschaftspolitisch hoch relevante Bedeutung. Nicht nur allein die Megacity-Forschung und rückt Maßnahmen der Kriminalprävention in Wohngebieten in den Fokus. Im Rahmen dieser Dissertation geht es darum, auf den Grundlagen der westlichen und der chinesischen kriminalgeografischen Ansätze einige wohngebietsbezogene kriminalpräventive Maßnahmen empirisch zu untersuchen.

Keywords:
  • Kriminalpraevention
  • Städtische Kriminalität
  • Megacity
  • Stadtentwicklung
  • Chinaforschung

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