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Die Reise zum Mond. Zur Faszinationsgeschichte eines medienkulturellen Phänomens zwischen Realität und Fiktion

Daniel Grinsted

ISBN 978-3-8325-2164-6
229 Seiten, Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 28.00 €
"That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." Mit diesem Satz betrat der amerikanische Astronaut Neil Armstrong in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 den Mond und schlug damit ein neues Kapitel der Kulturgeschichte auf: Der Mensch hatte zum ersten Mal seinen Heimatplaneten verlassen und einen fremden Himmelskörper erreicht. In dieser kulturwissenschaftlichen Untersuchung wird die These vertreten, dass die Reise zum Mond ihre faszinierende Wirkung wesentlich aus ihrer Medialität bezog und das Abenteuer von Apollo 11 von Beginn an als historisches Medienspektakel geplant war.

Anhand dieses Ereignisses werden vielschichtige medienphilosophische Zusammenhänge anschaulich gemacht und die Ambivalenz und Dialektik des Phänomens `Medium` nachgewiesen. Der rote Faden des Buches verknüpft dabei drei medienästhetische Felder: Das Fernrohr, welches den Erdtrabant zum Reiseziel machte; das panoramatische Massenerlebnis, in der das Imaginäre der Mondreise immersiv erlebt werden konnte; und schließlich die Seherfahrungen, die die Mondlandung von Apollo 11 begleiteten und das Fernsehen als Leitmedium etablierten. Daniel Grinsted, geboren 1977 in Darmstadt, studierte Kulturwissenschaft und Anglistik/Amerikanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Keywords:
  • Kulturwissenschaft
  • Medientheorie
  • Optische Medien
  • Kulturgeschichte
  • Medienphilosophie

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