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Skizzogramme I, Reihe: Formen aus Formen, Bd. 8

Thomas Düllo

ISBN 978-3-8325-6156-7
360 Seiten, Erscheinungsjahr: 2026
Preis: 39.00 €
Der Neologismus Skizzogramm verbindet die literarische, zeichnerische und musikalische Skizze. Dabei wird Unordentliches, spontan Notiertes mit einem ersten Entwurf, also mit Ordnung, kombiniert. Das macht Skizzogramme zu Bewegungsmeldern von Wahrnehmungen und Ideen. Und zu Verknüpfungsmitteln von vermeintlich Nicht-Zusammenhängendem. Was dabei zündet, ist die Form, die Musikalität der Sprache und eine präzise Fantasie. Deshalb hat man vom Streichholzeffekt der Skizze gesprochen.

Dieses Buch imaginiert einen Club von Skizzogrammatiker:innen — von gut Hundert Mitgliedern ohne Mitgliedsausweis. Man schätzt sich, ohne sich zitieren zu müssen. Es gibt einen zweiten imaginären Club, den der Folky-Jazzy-Acid-Blues-Musiker:innen. Aus den Sixties und von heute. Die Clubs haben nichts miteinander zu tun, aber ihre künstlerischen Artikulationen berühren und erhellen sich wechselseitig. Thomas Düllo schickt ihre Werke und Gesten in eine kombinatorische Versuchsanordnung. Das Zerrissene der Welt ist der Ausgangspunkt, das Verknüpfungspotenzial zwischen den Skizzogrammen entfacht jedoch ansteckende Energien. Und weil das alles auch eine Menge mit der Geschmacksbildung des Autors und seiner Haltung zur Welt zu tun hat, flankieren autofiktionale Adapter dieses Wagnis.

Keywords:
  • Skizzen in Literatur
  • Popmusik und Zeichnungen
  • Autofiktionale Kurzprosa
  • Folky-Jazzy-Acid-Blues
  • Formatwechsel
  • Verknüpfung des Zerrissenen

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