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Die Unterrichtskonzeption fast2slow. Kognitive Verzerrungen im naturwissenschaftlichen Unterricht erkennen und minimieren lernen, Reihe: Lernen in Naturwissenschaften - verstehen und entwickeln, Bd. 19

Joana Konrad

ISBN 978-3-8325-6111-6
594 Seiten, Erscheinungsjahr: 26
Preis: 109.00 €
https://doi.org/10.30819/6111
PDF – OpenAccess

Welche Einflüsse prägen die Bewertung naturwissenschaftlicher Themen und wie können Schülerinnen und Schüler lernen, diese zu erkennen und zu minimieren? Bewertungen naturwissenschaftlicher Kontroversen werden nicht allein auf der Basis von Daten bestimmt. Auch kognitive Verzerrungen, also unbewusste Abkürzungen im Denken, lenken die Wahrnehmung und Gewichtung von Informationen. So beschreibt etwa der Confirmation Bias die Neigung, Informationen eher wahrzunehmen und stärker zu gewichten, die die eigene Meinung bestätigen. Daher stellt die Sensibilisierung für diese Denkprozesse einen wichtigen Ansatz zur Förderung der Bewertungskompetenz dar.

Ausgehend von Erkenntnissen der Kognitionspsychologie wurden zunächst kognitive Verzerrungen identifiziert und kategorisiert sowie kriteriengeleitet relevante Verzerrungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht ausgewählt.

Im Rahmen eines Design-Based-Research-Ansatzes wurde anschließend die Unterrichtskonzeption fasttextsuperscript{2slow: vom schnellen zum langsamen Denken mit begleitenden Lernmaterialien entwickelt, iterativ erprobt und erforscht. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien fokussieren exemplarisch das Thema Aromastoffe für den Einsatz ab der Jahrgangsstufe 10. Ziel der Konzeption ist es, Lernende für den Einfluss intuitiven Denkens auf Bewertungs- und Entscheidungsprozesse zu sensibilisieren und Strategien für ein reflektiertes Bewerten zu vermitteln.

Keywords:
  • Bewertungskompetenz
  • Urteilsbildung
  • Zwei-System-Theorie
  • Aromastoffe
  • Design-Based-Research

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