
Germanistik in der Türkei, Bd. 31
Den Bezugsrahmen bildet die dialektische Verschränkung sowie die symbiotische Relationalität von Inter- und Transkulturalität. Während der Kulturbegriff als dynamisches Kaleidoskop metaphorisiert wird, fungiert die Transkulturalität als unipolare kulturelle Zivilisation, die heterogene Pole vereint. Auf Basis der Strukturmerkmale nach Maletzke (1996) evaluiert die Forschung mittels qualitativer Inhaltsanalyse Parameter wie Genderrollen, visuelle Perzeption und mediale Partizipation.
Die Befunde konstatieren signifikante Divergenzen: Während das türkische Material durch lokalisierte Repräsentationen hervorsticht, zeichnen sich deutsche und englische Pendants durch multimediale Systematik aus. Die Studie rückt hybride Identitäten ins Zentrum und leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Curriculumentwicklung.
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