Im Rahmen des vorliegenden Projekts wurde zunächst das Chemical Representation Inventory: Translation, Interpretation, Construction (CRI:TIC) entwickelt und anhand einer Stichprobe von N = 185 Studierenden aus einem Chemievorkurs evaluiert. In einer Folgestudie wurden das überarbeitete CRI:TIC sowie Instrumente zur Erfassung des deklarativen Fachwissens und verschiedener räumlicher Faktoren erneut in Chemievorkursen eingesetzt (N = 494). Zur vertieften Analyse der Zusammenhänge zwischen den drei Konstrukten wurden die quantitativen Daten durch qualitative Erhebungen mit N = 25 Teilnehmenden ergänzt.
Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass mentale Rotations- und Manipulationsfähigkeiten neben dem deklarativen Fachwissen eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Bearbeitung repräsentationsbasierter Chemieaufgaben einnehmen. Für eine Optimierung von Lehr-Lern-Prozessen mit chemischen Repräsentationen sollten daher Repräsentationskompetenzen sowie relevante räumliche Faktoren gezielt und systematisch — ergänzend zum (deklarativen) Fachwissen — gefördert und entwickelt werden.
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