
Der erste Teil skizziert die Konturen des Archivbegriffs in philosophischen, kulturwissenschaftlichen und literaturwissenschaftlichen Kontexten. Die detaillierten Textanalysen im zweiten Teil arbeiten eine Poetik des Archivs heraus, die sich als Totalitätsanspruch des Wissens, als genealogische Ordnung, als Schriftstruktur, als Poetik des Plunders sowie als pathologische Autobiographie manifestiert.
Mit der Abkehr von linearer Handlungsabfolge und psychologischer Innensicht entwerfen Stifters späte Texte eine Ordnungsutopie, in der angesichts der Gefährdungen der Moderne eine ideale Realität wiederhergestellt und literarisch archiviert wird.
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