Die Ergebnisse zeigen, dass die lokale Sauerstoffverfügbarkeit im Brennraum der entscheidende Faktor für die Rußreaktivität ist. Niedrige Verbrennungsluftverhältnisse und hohe AGR-Raten reduzierten die Reaktivität, während Einspritzparameter nur geringen Einfluss aufwiesen. Diese Effekte traten kraftstoffunabhängig auf. Thermodynamische Unterschiede zwischen den Kraftstoffen waren gering, wohingegen deutliche Emissionsvorteile der synthetischen Kraftstoffe resultierten. Die Rußemissionen sanken mit HVO um etwa 40 % und mit HVO/OME um bis zu 80 %. Auch Partikelanzahl und -größe nahmen ab, was eine längere Filterbeladungsdauer und somit potenziell geringere CO2-Mehremissionen ermöglicht. HVO führte tendenziell zu geringerer Rußreaktivität aufgrund ausgeprägterer graphitischer Rußstrukturen, während der HVO/OME-Blend teilweise höhere Reaktivitäten zeigte. Am Vollmotor bestätigten sich die Emissionstrends, jedoch mit abweichender Rußreaktivität, was auf motor- und betriebsspezifische Einflüsse hindeutet.
Kaufoptionen
| Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands |
Wollen auch Sie Ihre Dissertation veröffentlichen?