
In seinem dritten Teil, "Beuys weiterdenken", wird die in beiden vorausgehenden Diskursen freigelegte innere Substanz der Kunst, Mensch und Leben erweiternden Arbeit dieses Künstlers zu vergleichbaren philosophischen und pädagogischen Diskursen in Beziehung gesetzt.
Die daraus hervorgehende Sympoietische Bildungspraxis läßt sich auch als Grundlegung der Beuys'schen Idee vom Museum als Ort "permanenter Konferenz" betrachten — als Ort des Austauschs von Ideen, Standpunkten und Vorschlägen zur Lösung allgemeiner Probleme von existenzieller Bedeutung und Tragweite — etwa des Problems, die Evolution fortzusetzen — was nicht weniger bedeutet, als das Ganze des an sich selbst scheiternden Anthropozäns zu transformieren.
Auf dieses Ganze hin ausgerichtet, erweiterte Beuys die Kunst zu einer Lebenspraxis wechselseitigen Einander-hervorbringens von Künstler und Werk, Mensch und Welt, Menschheit und Biosphäre. Diese Lebenspraxis reformuliert der Autor als eine Bildungspraxis — in Anlehnung an Erich Jantsch, Humberto Maturana, David Bohm, Donna J. Haraway u.a. — als: Sympoiese.
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