
Religionspädagogik im Kontext, Bd. 14
PDF – OpenAccessBeauty, Lifestyle, Gaming und Entertainment — die beliebtesten Top-Influencer:innen der 12- bis 19-Jährigen auf YouTube erreichen mit ihren Videos in diesen Themenbereichen täglich ein junges Millionenpublikum. Dabei thematisieren Top-Influencer:innen in ihren Videos auch Religion, Religiosität und Spiritualität. Ihre Videos dokumentieren meist eine kritische und ablehnende Haltung Religion und religiösen Institutionen gegenüber.
Das vorliegende Buch widmet sich diesem Phänomen mit einer empirischen Grundlagenstudie, der ein Datenkorpus mit 112.478 YouTube-Videos deutscher Top-Influencer:innen im Zeitraum von 2006-2024 zugrunde liegt. Neben quantitativen Einsichten zeigt die Studie in einem qualitativ-rekonstruktiven Teil Selbstpositionierungstypen der Top-Influencer:innen auf, die auf einem Kontinuum zwischen emotional-generalisierter Ablehnung von Religion und kritischer Offenheit Religion gegenüber liegen. Die Ergebnisse liefern Hinweise für die praktisch-theologische wie religionsdidaktische Forschung zur Kommunikation von Religion in sozialen Medien.
Zu seinen Forschungsinteresse zählen: Religion in einer digitalisierten Welt, insbesondere in sozialen Medien, qualitative-rekonstruktive empirische Religionsforschung (dokumentarische Methode und qualitative Metaanalyse), Klosterkultur und spiritueller Tourismus sowie Recht und Religion im öffentlichen Raum.
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