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Zur Regelung von Stromabrechnungen in Notfallzeiten, am Beispiel der deutschen und italienischen Gesetzgebung, Reihe: Europäisches und internationales Wirtschaftsrecht, Bd. 5

Ivan Allegranti

ISBN 978-3-8325-6012-6
135 Seiten, Erscheinungsjahr: 2026
Preis: 28.00 €
In einer von multiplen Krisen geprägten Gegenwart — von der Covid-19-Pandemie über den Krieg in der Ukraine bis hin zu Naturkatastrophen — rückt die Stromversorgung zunehmend in den Fokus sozialer Gerechtigkeit: Sie wird existenziell für gesellschaftliche Teilhabe und zugleich zum Prüfstein politischer Verantwortung. Diese Studie untersucht erstmals systematisch das wenig beachtete Feld der Stromabrechnung in Not- und Krisensituationen. Im Zentrum steht die Frage, wie eine faire, transparente und verbraucherschützende Energieversorgung rechtssicher gewährleistet werden kann, insbesondere für Haushalte mit eingeschränkter Zahlungsfähigkeit. Durch einen deutsch-italienischen Vergleich werden europarechtliche, deutsche und italienische Regelwerke analysiert: von regulären Normen bis zu Notfallmechanismen und aktuellen Reformansätzen der sozial-ökologischen Energiewende. Parallel beleuchtet die Arbeit gute Praktiken wie den italienischen "Banco dell'Energia" oder den Energie-Fonds der Bürgerstiftung Rottenburg und prüft deren Übertragbarkeit auf andere Kontexte. Das Ergebnis ist eine umfassende, juristisch fundierte und interdisziplinär anschlussfähige Untersuchung der notfallbezogenen Stromabrechnung. Sie zeigt klar: Energieversorgung bildet eine fundamentale conditio humana. Ihre gesetzliche Gestaltung entscheidet maßgeblich über Teilhabe, Schutz vulnerabler Bürgerinnen und Bürger sowie über die Realisierung eines gerechten, nachhaltigen Energiesystems in Europa.

Dr. Ivan Allegranti ist Dozent an der Comenius University in Bratislava, wo er das Fach "Disaster Risk Management in the EU" unterrichtet. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Schutz der Rechte von Gemeinschaften, die von Natur- und Umweltkatastrophen betroffen sind, insbesondere im Hinblick auf das Recht, in der eigenen Heimat zu bleiben. Nach einer fundierten Ausbildung im Zivilrecht und einem Doktorat an der Universität Camerino (Italien) sowie internationalen Forschungsaufenthalten in den USA, Japan und Deutschland entwickelte er eine rechtliche und interdisziplinäre wissenschaftliche Perspektive. Sein Ansatz verbindet juristische Analyse mit sozialen und umweltbezogenen Fragestellungen der Katastrophenprävention, des Risikomanagements und der Krisenbewältigung.

Keywords:
  • Energierecht
  • Nachhaltigkeit
  • Stromabrechnungen
  • Notfallzeiten
  • Europarecht

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