Dieser Sorge konnte der Besucher in den Thermen nachgehen, sei es die Körpersorge durch Sport im Bereich der palaestra, Massagen und Salbungen in den unctoria, den Gang zur Latrine und freilich das Baden, sei es die Geistessorge beim Besuch der Gärten oder Bibliotheken. Das zugleich individuelle und kollektive Einüben der Sorge um sich selbst während des Thermenbesuchs wirkte gesamtgesellschaftlich verbindend, einigend und stabilisierend; als Architekturen der Lebenskunst stellten die Thermen demnach eine sozio-politische Notwendigkeit im Rahmen des Prinzipats dar.
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