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Medien machen Geschichte. Neue Anforderungen an den geschichtsdidaktischen Medienbegriff im digitalen Wandel

Geschichtsdidaktische Studien, Bd. 2

Christoph Pallaske (Hrsg.)
ISBN 978-3-8325-3956-6
130 Seiten, Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 37.00 EUR

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Stichworte/keywords: Medien, Digitaler Wandel, Geschichtsunterricht, Geschichtsdidaktik

Medien nehmen in der Praxis des Geschichtsunterrichts und in der Geschichtsdidaktik eine Schlüsselrolle ein. Quellen der Vergangenheit und Darstellungen von Geschichte sind immer nur über Medien vermittelbar. Über den Begriff Medien herrscht allerdings Unklarheit. Während in der Geschichtsdidaktik unter Medien meist Lernobjekte - also Quellen und Darstellungen - verstanden werden, weisen Praktiker des Geschichtslernens oft auch alle unterrichtlichen Hilfsmittel als Medien aus. Im Alltagssprachgebrauch oder anderen Wissenschaftsdisziplinen kommen Medien wiederum andere Bedeutungen zu.

Der digitale Wandel hat die Diskussion über Medienbegriffe des Geschichtslernens neu entfacht. Dabei rücken stärker der funktionale und kommunikative Aspekt von Medien und ihre kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung - beispielsweise durch neue Kommunikationsformen und geschichtskulturelle Ausprägungen im Web 2.0 - in den Mittelpunkt. Auch in der Geschichtswissenschaft werden Medien nicht mehr nur als Abbild, sondern auch als ein Motor historischer Entwicklungen begriffen: Medien „machen“ Geschichte.

Der Band dokumentiert die Beiträge der Tagung „Geschichtsdidaktische Medienverständnisse“ 2014 in Köln, auf der Entwicklungen des Medienbegriffs in der geschichtsdidaktischen und interdisziplinären Diskussion, neue Anforderungen an Medienbegriffe des Geschichtslernens im digitalen Wandel sowie Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert wurden.

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