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Verortung von Unternehmensgrenzen auf Prozessebene. Entwicklung eines präskriptiven Entscheidungsmodells zur Positionierung interorganisationaler Prozessschnittstellen bei Outsourcing-Entscheidungen

Advances in Business Process Management, Bd. 3

Matthias Hilgert
ISBN 978-3-8325-2311-4
340 Seiten, Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 52.50 EUR

Stichworte/keywords: Organisationstheorie, Prozessmanagement, Entscheidungstheorie, Outsourcing, Prozessschnittstelle

Eine Outsourcing-Entscheidung ist viel weit reichender als die grundsätzliche Entscheidung über Eigenerstellung oder Fremdbezug. Sie bezieht auch den Schnitt des zur Disposition stehenden Geschäftsprozesses und damit die Verortung der Unternehmensgrenze auf Prozessebene mit ein.

Durch die Auslagerung von Geschäftsprozessen wird die über einen langen Zeitraum gewachsene Struktur eines Unternehmens aufgebrochen. Dies führt im operativen Betrieb zu neuen Problemen sowie zu Verwerfungen an der Unternehmensgrenze zu einem externen Anbieter. Dadurch entstehen Kosten, die eventuell die gesamte Outsourcing-Entscheidung infrage stellen oder zumindest die geplante Kostenreduktion verringern.

In der vorliegenden Dissertation wird zur nachhaltigen Sicherung der Outsourcing-Entscheidung ein Modell auf Basis der Transaktionskostentheorie, der Prozesskostenrechnung und des Modularitätsprinzips vorgeschlagen, mit dem sich die langfristig kostenoptimale Position der Unternehmensgrenze auf Prozessebene bestimmen lässt und zwar bevor ein Outsourcing-Vertrag geschlossen wird. Im Anschluss an die Modellentwicklung wird die Anwendung des Entscheidungsmodells am Beispiel eines bankbetrieblichen Prozesses dargestellt und damit gezeigt, wie sich das Modell in der Praxis anwenden lässt.

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