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Das Krankheitsbild der Zwangsstörung aus Sicht der Klinischen Sozialarbeit

Soziale Arbeit, Bd. 2

Lukas Nock
ISBN 978-3-8325-2066-3
190 Seiten, Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 38.00 EUR

Stichworte/keywords: Zwangsstörung , Soziale Arbeit , Sozialpädagogik , Psychotherapie , Klinische Sozialarbeit

Von Zwangsstörungen betroffene Menschen leiden unter dem inneren Drang, bestimmte Dinge tun oder denken zu müssen. Obwohl diese Imperative als sinnlos erlebt werden, drängen sie mit solch tyrannischer Penetranz ins Bewusstsein, dass kein Widerstand dem Zwang etwas entgegenhalten kann; zudem ist ein Aufbegehren gegen das überstarke Oktroi mit heftigen Unruhegefühlen und Angstzuständen verbunden. Das Buch widmet sich in erster Linie diesem Krankheitsbild und lädt Sozialarbeiter dazu ein, den Hilfsdisziplinen, die ihre Profession mitgestalten, selbstbewusst und sorgfältig nachzugehen: Psychologische, soziologische, medizinische und systemische Erklärungs- und Behandlungsaspekte sollen ihnen nicht nur die Störung an sich näher bringen, sondern auch verständlich machen, warum die Soziale Arbeit im psychiatrischen Kontext an vielen Stellen beschränkt bleiben muss. Gleichzeitig verweisen die im Spiegel der Zwangsstörung aufgezeigten Grenzen sozialarbeiterischer Kompetenz auch auf Handlungsspielräume - jenseits des Case-Managements. Gezielte Interventionen Klinischer Sozialarbeit, im engen Zusammenspiel mit medizinischer Behandlung und Psychotherapie, ermöglichen einen integrativen Behandlungsansatz, der das Ziel einer bloßen Symptomreduktion zu übersteigen vermag. Das Krankheitsbild der Zwangsstörung aus Sicht der Klinischen Sozialarbeit} richtet sich in erster Linie an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter die im psychiatrischen Arbeitsfeld tätig sind, lädt aber auch Angehörige anderer Professionen ein, die mit Zwangsstörungen in Berührung kommen. Lukas Nock, M.A., geboren 1983 in Karlsruhe; Studium der Sozialen Arbeit an der SRH Hochschule Heidelberg (2005-2010); von 2008 bis 2009 geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften; seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Heidelberger Institut für Sozial- und Verhaltenswissenschaften (HDISV) an der SRH Hochschule Heidelberg

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