Projektrisikomanagement mit Hilfe probabilistischer Wissensverarbeitung. Rationale Analyse und Bewertung von Projektrisiken

Andre Ahuja
ISBN 978-3-8325-0893-7
219 Seiten, Erscheinungsjahr: 2005
Preis: 40.50 EUR

Stichworte/keywords: Projektmanagement , Risikomanagement , Expertensystem , robabilistische Wissensverarbeitung , Dissertation

Eine sich beschleunigende Veränderung des betrieblichen Umfelds fordert von der Unternehmung, flexibel mit der Veränderung umzugehen. Und das Projekt ist zur Umsetzung hieraus entstehender, besonderer Aufgabenstellungen geeignet. Doch ist das unternehmerische Vorhaben "Projekt" auf natürliche Weise mit Risiken, d.h. möglichen Schäden für den erwarteten Gesamtnutzen des Projekts behaftet; ein hoher Anteil realer Projekte scheitert, und zwar auch daran, dass der ganzheitliche Umgang mit Projektrisiken bisher nicht gelang. Projektrisikomanagement (PRM) ist das Managementkonzept für den Umgang mit Projektrisiken, meist dargestellt als Prozess von Risikoidentifikation, bewertung, klassifikation und -behandlung; die Bewertung eines Risikos findet üblicherweise in einem Wahrscheinlichkeitsmodell statt. Da im Projekt die Zusammenhänge zwischen den Risiko relevanten Merkmalen allerdings nicht vollständig bekannt sind, muss eine richtige Risikobewertung einerseits den Umgang mit unvollständigem Wissen über Risikowirkungen und andererseits die systemische Komplexität des Projekts beherrschen.

Die probabilistische Wissensverarbeitung ist eine Methode der Künstlichen Intelligenz und vermag unvollständiges und vages Zusammenhangswissen informationstreu zu einem Gesamtwissen zu verarbeiten. Mit der Expertensystemshell SPIRIT steht außerdem eine leistungsfähige Computerimplementation für die probabilistische Wissensverarbeitung zur Verfügung.

Das Ziel ist daher eine ganzheitliche Darstellung des PRM, welche auf die methodische Unterstützung durch die Wissensverarbeitung vorbereitet, um anschließend das PRM-Expertensystem "ProRisk" aufzubauen. Hier kann dann ein anspruchsvolles, Methoden gestütztes Risikomanagement stattfinden: Informationstheoretisch fundierte Strukturanalysewerkzeuge identifizieren sowohl potenzielle Risiken eines vorliegenden Projekts als auch wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Und die Risikobewertung kann aufgrund der Integration des (nichtlinearen!) Projektzielsystems ganzheitlich und nahezu vollständig innerhalb von ProRisk vorgenommen werden.

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